Gemeinsame Aktion mit Schreiben an alle Bundestagsabgeordneten

16.10.2020

Die BI Feucht "Rettet den Reichswald - Stoppt die Stromtrasse" beteiligte sich an einer gemeinsamen Aktion der Bürgerinitiativen gegen die Juraleitung. In dieser Aktion wurden alle Bundestagsabgeordneten angeschrieben. Hintergrund dieses Schreibens ist das Bundesbedarfsplangesetz. Dieses wird im November im Bundestag behandelt und die Parlamentarier werden um Unterstützung bei der Ablehnung der Juraleitung gebeten.

Dieses Bundesgesetz regelt den beschleunigten Ausbau von Stromleitungen im Übertragungsnetz und diesen somit einseitig der Unterstützung des europäischen Stromhandels auch mit Atom- und Kohlestrom, so die 32 Bürgerinitiativen entlang der Juraleitung P53 einheitlich. Ein Grund für die Ablehnung des Ausbaues ist für die BI´s die Blockierung der Energiewende durch den Ausbau.

Tausende Bürger sind in diesen BI´s bereits aktiv und deren Forderungen werden von Umweltverbänden und zahlreichen unabhängigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterstützt. Die Themen "überdimensionierter und falscher Netzausbau" und "Bürgerenergie" werden seitens der BI´s auf jeden Fall zu Hauptthemen im bevorstehenden Bundestagswahlkampf gemacht. Schon deshalb die Bitte der BI-Vertreter an jeden einzelnen Abgeordneten, dem Gesetz in seiner geplanten Form nicht zuzustimmen. Damit verbunden ist natürlich auch die entsprechende Änderung im Erneuerbare- Energien-Gesetz, in dem zum Beispiel die Eigennutzung von selbst erzeugten PV-Strom unterstützt und von bürokratischen Hürden befreit werden müsse.


Autor: Heinz Fleischmann, Nadine Adam, Philip Bauer